Die werdende Mutter und der Atem
- Nicola Beckmann

- 15. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 18. Dez. 2025
Die Schwangerschaft ist eine der größten seelischen und körperlichen Veränderungen im Leben einer Frau. Es eine Zeit des Nach-innen-Spürens, hin zum eigenen Körper und dem neuen Leben, das da heranwächst.
Dieses Nach-innen-Spüren lädt auch dazu ein, zum Atem hinzuspüren, der dich wie ein guter Freund während der Schwangerschaft und auch durch die Geburt hindurch begleitet.

Durch den Atem werden all die körperlichen und seelischen Veränderungen im Verlauf der Schwangerschaft ganz bewusst erlebbar und positiv beeinflusst.
So hilft er dir dabei dich zu entspannen und innerlich loszulassen, wodurch du dich selbst und auch dein Kind immer mehr wahrnehmen und spüren kannst und sich euer Kontakt zueinander intensiviert. Der Atem wirkt kräftigend und unterstützt dich bei körperlichen Beschwerden und auch in deiner Haltung. Vorausgesetzt, dass du dich auf deinen Atem einlässt und so nach und nach mit deinem ganz individuellen Atemrhythmus vertraut machst, sich mit ihm „befreundest“. Und wie wir es von unseren Freundschaften her kennen, braucht es auch hier Zeit und Hingabe, um zu wachsen und bestehen zu bleiben.
Daher ist es sehr empfehlenswert mit der „Atemarbeit“ so früh wie möglich zu beginnen, um die eigene Körperwahrnehmung und das Empfindungsbewusstsein zu schulen. Dazu eignen sich von Beginn an Atemgruppen ebenso wie Atembehandlungen.
Durch das Hinspüren zu dir und das Erfahren deines Atems als Quelle von Kraft, Stabilität und Stärke gewinnst du als werdende Mutter zunehmend Vertrauen zu dir selbst und deinem Bauchgefühl, sodass du dich dann bei der Geburt auf die Fähigkeiten deines Körpers verlassen kann.
Der bewusst zugelassene Atem, in Verbundenheit und Hingabe, öffnet dich einer selbstwirksamen und natürlichen Geburt entgegen, in der du dein Baby dann aus eigener Kraft ins Leben atmest.
Zu deinem Wohle und zu dem deines Kindes.



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