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Das erste Drittel der Schwangerschaft

  • Autorenbild: Nicola Beckmann
    Nicola Beckmann
  • 18. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Auch wenn nach außen hin meist noch nichts sichtbar ist, treten in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft bereits deutliche Veränderungen auf, da das endokrine System von Beginn an mit Veränderungen der Hormonausschüttung reagiert.



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Da sind zunächst das Ausbleiben Deiner Menstruation, Spannungen in den Brüsten, sie werden voller, Übelkeit, Müdigkeit, hormonell beeinflusste Stimmungsschwankungen und Sensitivität. Es kann auch zu einem Absinken des Blutdrucks kommen, was dann Ohnmacht und Schwindel nach sich ziehen kann.

 

Auch wenn das Kind geplant und vielleicht auch schon lange ersehnt war, ist die erste Phase der Schwangerschaft emotional oftmals von mehr oder weniger starken ambivalenten Gefühlen geprägt. Und nicht selten einem Hadern damit, sich so zu fühlen!

 

Dir wird zunehmend bewusst, dass Dein Leben beginnt, sich eklatant zu verändern.

In allen Bereichen.

Da tauchen Fragen auf... all dem gewachsen zu sein?

Wie sich die Geburt des Babys auf Deine Beziehung, eventuelle Geschwister auswirken wird?

Auch die Beziehung zur eigenen Mutter und damit verbundene Themen können sich nach und nach zeigen und Dich innerlich beschäftigen.

 

All dies kann die frühe Schwangerschaftszeit zu einer großen Herausforderung werden lassen und neben Freude und tief empfundenem Glück eben auch Unsicherheiten, Sorgen und Ängste aufkommen lassen – jede Frau ist individuell und hat ihre ganz eigenen Empfindungen.

Und alles darf sein.

 

Diese ersten Wochen können auch stark davon geprägt sein, wie die Umstände bei der Entstehung des Kindes waren. Eine Frau, die sich seit langem schon ein Kind gewünscht hat, wird sicherlich Glück und Erleichterung verspüren. Und oftmals ist diese Zeit auch verbunden mit der Sorge um das Bleiben der Schwangerschaft.

 

Wie schon erwähnt, im Außen ist noch nichts zu sehen, doch im Innen geschieht schon ein großer Wandel. Eine große Schwelle wurde betreten. Es lohnt sich, dieser besonderen Zeit achtsam und bewusst zu begegnen.

 

Je tiefer Du Dich hier einlässt, desto erfüllender können die Schwangerschaft, die Geburt und der Übergang in ein ganz neues Leben erfahren werden.

Eine wunderbare Unterstützung kann es sein, sich bewusst Deinem Atem zuzuwenden.

Eine wunderbare Unterstützung kann es sein, sich bewusst dem Atem zuzuwenden.


Atemarbeit wirkt regulierend auf das Hormonsystem, das Nervensystem und damit die körperliche, emotionale und seelische Befindlichkeit.


Gerade Atembehandlungen - Du auf der Liege, meine Hände auf Deinem Leib - lassen Dich tief entspannen, Dein Atem kann sich Raum nehmen in Dir, Du fühlst Dich mehr zuhause in Dir.





Herzensempfehlung, aus eigener Erfahrung während meiner drei Schwangerschaften:

Beginne so früh wie möglich mit der Atemarbeit, um dich mit deinem Atem und seinem Potential vertraut zu machen und das Empfindungsbewusstsein und die Körperwahrnehmung zu schulen.









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