ÜBER MICH
Ich begleite Menschen an den Schwellen des Lebens.
Für Menschen, die mitten in einem Übergang stehen und ihren eigenen Weg finden möchten.

Wenn sich alles neu ordnet
Es gab eine Zeit, in der alle Pfeiler meines Lebens wegbrachen. Es gab kein Zurück und kein Weiter-wie-bisher.
Veränderungen in unserem Leben können freudvoll oder schmerzhaft sein. Vielleicht stehst Du kurz vor einer wunderbaren Geburt, bist mitten in einer schwierigen Trennung oder nimmst Abschied von einem Menschen oder einem Lebensentwurf, einem Lebensabschnitt.
Du bist gefordert, Dich auf etwas Neues einzulassen, ohne es zu kennen, musst vielleicht Entscheidungen treffen, ohne dass es eine klare Antwort gibt. Viele Menschen wünschen sich in solchen Momenten Unterstützung und sehnen sich danach, nicht allein durch diesen Prozess gehen zu müssen.
Genau in solchen Phasen begleite ich Dich.
Wer ich bin
Ich bin Nicola Beckmann und begleite Menschen an den Schwellen des Lebens, in denen sich etwas grundlegend verändert: bei Geburt und Neubeginn, in Umbrüchen und im Abschied. Dabei halte ich einen Raum, in dem Du mit allem ganz sein darfst, so wie Du bist. Einen Raum, in dem für Dich Orientierung entstehen und innere Stabilität wachsen kann.
Im Außen funktionieren
Mein Weg begann in einer rationalen, leistungsorientierten Welt. Ich habe Wirtschaftsmathematik studiert und als Diplom-Wirtschaftsmathematikerin bei der Münchener Rück gearbeitet.
Nach außen hat alles funktioniert: Ich war in der analytischen Welt zuhause und hatte Erfolg. Innerlich fühlte sich mein Tun aber immer weniger stimmig an.
Ich merkte, wie viel Energie es mich kostete, mich ständig anzupassen. Meine Energie für etwas zur Verfügung zu stellen, das sich nicht mehr stimmig anfühlte.

Das, was ich nach außen gezeigt habe, hatte immer weniger mit mir zu tun.
Wendepunkte
Schließlich hat mir mein Körper sehr deutlich gezeigt, dass das so nicht weitergeht. Ich begann, mich intensiv mit inneren Prozessen, Beziehungs- und Familiendynamiken auseinanderzusetzen. Es folgte meine erste systemische Ausbildung.
Über die Atemarbeit fand ich einen Zugang zu Erfahrungen, die sich nicht über Worte ausdrücken lassen. Ich fand immer mehr zu mir und erkannte den Körper als einen Ort, an dem Erlebtes gespeichert ist, das gelöst oder integriert werden will. Rituelle und schamanische Schulungs- und Initiationswege haben diesen Zugang vertieft.
Und immer wieder geht es um die Fragen:
Was liegt dahinter? Worum geht es wirklich?
Wohin will ich meine Energie fließen lassen?
Klarheit. Ausrichtung. Verbindung.

Geburt als Schwelle
In meinen Schwangerschaften und bei der Geburt meiner drei Töchter erlebte ich den Übergang ins Muttersein jedes Mal neu und sehr bewusst. Geburt ist definitiv kein einzelner, abgeschlossener Moment, sondern ein Prozess, der den weiblichen Körper, die Identität als Frau und die Paarbeziehung nachhaltig verändert.
So entstand mein Ansatz von Geburt als Initiation, als ein bewusstes Hineinwachsen in eine völlig neue Lebensphase. In Zusammenarbeit mit Hebammen und Frauenarztpraxen begann ich, Frauen bei diesem Übergang zu begleiten und das Erlebte auf körperlicher und seelischer Ebene zu integrieren.
Hingabe bedeutet, sich nicht entgegenzustellen.
Der gewaltigen Kraft, mit der das Kind geboren werden will.
All dem, was durch Dich ins Leben kommen darf.
Abschied und Endlichkeit
Parallel dazu führte mich mein Weg immer wieder an das andere Ende des Lebens.
In meiner zweiten Schwangerschaft mit Zwillingen wurde ich auf intensive Weise mit Tod und Verlust konfrontiert. Freude und Trauer lagen unmittelbar beieinander.
Ich wusste, dass eines der beiden Kinder nicht bleiben würde und hatte zugleich ein tiefes Wissen und Vertrauen, dass es dem anderen Kind gut ging und es trotz des Schmerzes richtig war. Warum auch immer. Schon damals ging es um Annahme, die Hingabe an das, was eben ist und nicht ums Verstehen.
Später habe ich mich zur Sterbebegleiterin ausbilden lassen und viele Jahre ehrenamtlich im Hospizverein sowie palliativ atemtherapeutisch gearbeitet. Ich durfte meine Eltern über längere Zeit in ihrem Krankheits- und schließlich auch Sterbeprozess begleiten, wofür ich zutiefst dankbar bin.
Meine Erkenntnis: Abschied ist ein Prozess, der seinen Raum und seine Zeit braucht. Und dabei Aufmerksamkeit und Achtsamkeit verlangt. Es gibt hier keine Antworten und keine Abkürzungen, kein Rezept und keinen vorgegebenen Weg. Präsent zu sein ist wichtiger als jedes Wort. Und – den Frieden zu finden mit dem, was ist.
Abschiednehmen ist kein Moment.
Es ist ein Weg.
Wenn alles gleichzeitig passiert
Zwischen diesen Polen von Geburt und Abschied gab es immer wieder Umbrüche. Die Trennung vom Vater meiner Kinder, das Loslassen vertrauter Familienkonzepte, existenzielle Einschnitte und neue Anfänge.
Ich musste Entscheidungen treffen, ohne zu wissen, wie es weitergeht. Ich durfte mich wieder neu finden und mir bewusst darüber werden, was mir wirklich wichtig ist. Und immer mehr, wer ich wirklich bin.
Ich habe aufgehört, gegen mich zu leben.
Und begonnen, mit dem Leben zu gehen. Für mich.

Wie ich heute arbeite

Heute verbinde ich all diese Erfahrungsräume in meinem Wirken. Ich arbeite mit dem Körper und dem Atem, mit Gesprächen und systemischen Ansätzen sowie mit kraftvollen Ritualen, wenn ein Übergang bewusst vollzogen, eine Schwelle bewusst durchschritten werden will.
In der Begleitung geht es darum, das Erlebte wahrzunehmen, alles ganz da sein zu lassen, nach und nach einzuordnen und zu integrieren. Wir arbeiten mit dem, was sich in Gefühlen und im Körper zeigt, mit dem, was ausgesprochen werden will, und mit dem, was bislang vielleicht keinen Platz hatte.
Ich beschleunige nichts und gebe keine Lösungen vor, die ich gar nicht kennen kann. Ich halte den Raum, damit in der Enge wieder Weite und Ausdehnung möglich werden, Vertrauen und Orientierung entstehen können und die nächsten Schritte aus Dir selbst heraus möglich werden.
Weite entsteht in der größten Enge –
Vertrauen in der größten Angst.
Nicola Beckmann - Kurzvita
Beruflicher Weg
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Diplom-Wirtschaftsmathematikerin, beruflicher Einstieg bei der Münchener Rück
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Ausbildung zur Systemischen Beraterin
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Langjährige Arbeit mit Lebens- und Beziehungsübergängen
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Atemtherapeutin in der Privatklinik Lauterbacher Mühle am Ostersee
Körper- und Atemarbeit
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Ausbildung in Atemtherapie Atemhaus München, Herta Richter
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Tiefenpsychologische Atemarbeit und Atemmassage
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Palliative Atemtherapie
Bewusstseins- und Prozessarbeit
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Weiterbildung in therapeutischen Übergangsritualen bei Ruedi Schmid
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Rituelle und schamanische Prozessbegleitung
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Bewusstseinsschulungen, u.a. Jahresbegleitung bei Sabine Weiskopf
Schwangerschaft & Geburt
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Begleitung von Schwangerschaft und Geburt
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Zusammenarbeit mit Hebammen und Frauenarztpraxen
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Entwicklung eines eigenen Konzeptes zur atemtherapeutischen Geburtsvorbereitung
Abschied, Sterben & Trauer
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Ausbildung zur Sterbebegleiterin
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Mehrjährige ehrenamtliche Hospizarbeit
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Palliative atemtherapeutische Begleitung
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Planung und Durchführung von Trauergesprächen und Beerdigungen in einem Bestattungsunternehmen
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Trauerrednerin

